Der erste Marsch der Mütter der Plaza de Mayo

1977 · vierzehn Frauen, die unter einer Diktatur im Kreis gehen

Am 30. April 1977 trafen sich vierzehn Mütter verschwundener Kinder auf dem Platz vor dem Präsidentenpalast, um zu fragen, wohin man ihre Söhne und Töchter gebracht hatte. Versammlungen waren verboten; als die Polizei sie zum Weitergehen aufforderte, gingen sie langsam im Kreis — und das war keine Versammlung.

Sie kamen jeden Donnerstag wieder und kommen bis heute. Drei der Gründerinnen wurden binnen eines Jahres selbst entführt und getötet. Die weißen Kopftücher, die auf das Pflaster gemalt sind, zeichnen ihren Kreis nach.

Diese Seite wurde vom Projekt aus öffentlichen historischen Quellen verfasst.

In der Nähe und verwandt

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1778–1850

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Mausoleum in der Kathedrale von Buenos Aires

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