Die Novemberpogrome
1938
1938 · in einer Nacht brannten Synagogen in Deutschland und Österreich
Neue Synagoge, Oranienburger Straße, Berlin
Zum Gedenken an
Schrieb über 460 Werke; ihre erste Sammlung erschien im Jahr ihres Todes
Fanny und ihr jüngerer Bruder Felix hatten dieselben Lehrer und dieselbe Begabung, und mit dreizehn spielte sie alle achtundvierzig Präludien und Fugen des Wohltemperierten Klaviers auswendig. Ihr Vater schrieb ihr, die Musik werde für Felix ein Beruf und für sie allenfalls eine Zierde sein, und sie fügte sich dem fast ihr Leben lang. Sechs ihrer Lieder erschienen unter dem Namen des Bruders; Königin Victoria sagte Felix einmal, ihr liebstes seiner Lieder sei eines von Fanny, und er musste es zugeben.
Sie leitete in Berlin eine anspruchsvolle Konzertreihe im Gartensaal des Elternhauses, komponierte beständig und schrieb den Klavierzyklus Das Jahr, für jeden Monat einen Satz, jeden auf andersfarbigem Papier. 1846 veröffentlichte sie gegen den Rat des Bruders und nach jahrelangem Zögern eine Sammlung unter eigenem Namen. Im Mai darauf probte sie ein Werk von Felix, als sie am Klavier einen Schlaganfall erlitt; noch am selben Abend starb sie, einundvierzigjährig. Felix brach bei der Nachricht zusammen und starb ein halbes Jahr später. Die meisten ihrer Handschriften wurden erst weit mehr als ein Jahrhundert danach gedruckt.
Diese Seite wurde vom Projekt aus öffentlichen historischen Quellen verfasst.
1938
1938 · in einer Nacht brannten Synagogen in Deutschland und Österreich
Neue Synagoge, Oranienburger Straße, Berlin
1948–1949
1948/49 · eine Stadt von zwei Millionen, allein aus der Luft versorgt
Flughafen Tempelhof, Berlin
1821–1902
Begründete die Zellularpathologie und hielt Seuchen für ein politisches Problem der Armut
Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Schöneberg, Berlin
1989
1989 · eine Grenze, geöffnet durch eine missverstandene Mitteilung
Grenzübergang Bornholmer Straße, Berlin