Zum Gedenken an

Violeta Parra

Liedermacherin, die die Musik des ländlichen Chile sammelte

Jahrelang durchwanderte Parra das chilenische Land mit Notizbuch und Tonbandgerät, schrieb Lieder auf, die nie aufgeschrieben worden waren, und rettete etwa dreitausend davon. Dann schrieb sie eigene, darunter „Gracias a la vida“, das auf dem ganzen Kontinent gesungen wird.

Sie stickte und malte auch und war 1964 die erste Lateinamerikanerin mit einer Einzelausstellung im Louvre. Ihr letztes Vorhaben, ein großes Musikzelt am Rand von Santiago, scheiterte und blieb leer. Dort nahm sie sich mit neunundvierzig Jahren das Leben.

Diese Seite wurde vom Projekt aus öffentlichen historischen Quellen verfasst.

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